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Wirkungsweise von Heilpflanzen – Warum und wodurch wirken Heilkräuter

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In Beziehung gehen mit der Pflanze ist der erste Schritt, um die Wirkungsweise einer Pflanze zu verstehen. Man kann Wissen erwerben vom „Hörensagen“, was wir durch Bücher, Filme oder Ähnlichem vermittelt bekommen, oder wir erlangen durch eine persönliche Begegnung die Wahrnehmung der Heilkraft einer Pflanze.

Viel Wissen ist auch von den Anwendungen von Generation zu Generation überliefert. Durch die intensive Wahrnehmung in der Natur im Außen entsteht nicht nur eine besondere Naturerkenntnis, sondern es entwickeln sich auch Beziehungen. Diese Beziehungen können viel Heilsames bewirken. Wir können die Natur als heilsamen Ratgeber finden.

Kräuter können uns mit dem planetarischen Ganzen verbinden. Da wir unsere emotionale Beziehung zur Erde und zu den Pflanzen aufgegeben haben, haben wir unser Verständnis für die gegenseitige Wechselbeziehung verloren.

Warum und wodurch wirken Heilkräuter?

Heilkräuter wirken helfend und heilend, weil sie helfen und heilen können und heilen wollen. Pflanzen wirken immer im Kompendium und Zusammenwirken zahlloser Wirkstoffe. In Lindenblüten sind zum Beispiel ca. 400 verschiedene Alkaloide. Erforscht sind bestenfalls 20 bis 40 Stück.

Wir müssen unterstellen, dass diese Pflanzen genau wissen, wo sie zu helfen haben und dann auch natürlich bei wem und wie. Max Planck und Rupert Sheldrake dämmerte es, dass Materie ohne Bewusstsein, ohne Wissen, ohne Wollen, ohne Können nicht existiert. Uns hoffentlich auch..

Materie ist organisierte Energie, die unendlich viel weiß, unendlich viel kann und unendlich viel will und auch tut. Im jetzigen Wandel der Erde, wo die Zeit zu Ende geht in dem Geld die Welt regiert, wird auch die Jagd nach Gold, Silber und Edelsteinen aufhören.

Überlege doch mal was du wirklich willst. Unter welcher Maxime willst du wirklich leben? Was würdest du bevorzugen? „Liebe regiert die Welt“? das kommt wahrscheinlich auf das Gleiche hinaus wie: „Die Natur regiert die Welt“?

Wenn man unter Liebe auch ein gewisses Maß von Strenge, Disziplin und Auslese versteht, so wie wir es in der Natur beobachten können. Max Planck machte mal die Bemerkung, dass das Atom quasi ein eigenes Sonnensystem ist und darin ein geheimer Hyperraum verborgen ist. Woher sollte auch sonst diese Fülle unterschiedlicher energetischer Botschaften kommen?

Jedes Lebewesen und das Atom ist auch eines und hat seine eigenen Kommunikationsfähigkeiten. Selbstredend kommunizieren auch die Pflanzen miteinander und gerne auch mit uns Menschen. Die Pflanzen wirken also energetisch, indem sie beispielsweise Drüsen mit ihren Frequenzen stimulieren, die wiederum durch diese Stimulierung in die Lage versetzt werden, Hormone zu produzieren. Der Befehl der Ausschüttung erfolgt dann durch einen wahrgenommenen Geruch oder einen auslösenden Blickkontakt, durch nichts anderes als durch eine mentale Vorstellung oder Erinnerung.

Die Pflanze ist ein Lieferant aller Elemente des chemischen Periodensystems und somit ein Lieferant aller Energien, die in diesen Elementen enthalten sind. Katharina Leisen und Mathias Leisen haben den Focus auf das beteiligte chemische Element gelenkt und somit Heilung erforscht.

Pflanzliche Schatzkammern

Elemente im Tee wäre zum Beispiel Chrom. So ist in Dillkraut, Estragon, Grüner Tee, Grünhafer, Lavendelblüten, Lindenblüten, Majoran, Odermennig, Pestwurzkraut, Ringelblume, Walnussblätter oder Zimtrinde Chrom enthalten.

Zahlreiche Wunderpflanzen sind uns seit Urzeiten hilfreich. Die oben genannten für die Bauchspeicheldrüse. Möglicherweise haben unsere Vorfahren vor unserer jetzigen um all diese Zusammenhänge bis hinunter auf die Ebene der Elemente gewusst, oder dieses Wissen ist aus extra- oder intraterrestrischen Quellen zugeflossen. Ob wir wohl von der Erde kommen?

Schon Friedrich Nietzsche bezeichnete uns als Hyperboräer, also als intraterrestrischen Ursprungs. Doch es gibt zahllose Hinweise auf den Tontafeln Sumers oder aus den Tempeln Ägyptens, dass unsere Spezies extraterrestrischen Ursprungs sein könnte. Da ist die Rede von Anunnaki und Dragonen. Es stellt sich für mich die Frage, warum überspannen wir den Bogen von Naturverachtung und Ausbeutung der Pflanzen und somit auch den bakteriellen Mikrokosmos?

Sie könnten den Kosmos um Hilfe rufen, so befremdlich und abwegig das auch klingen mag. Die bedrohlichen Phänomene wie Naturkatastrophen, die sich anbahnende Antibiotikaresistenz der Bakterien, die sich häufenden Allergien auf Lebensmittel gehen nach Meinung des jetzigen Wissens auf das Konto „Zufälle der Natur“. Ich denke es sind intelligente Reaktionen und Abwehrmaßnahmen der Natur, auf welchen hierarchischen Ebenen auch immer gegenüber uns Menschen.

Sekundäre Pflanzenstoffe

Phytamine: vermutlich gibt es 80.000 bis 100.000 sekundäre Pflanzenstoffe. Die meisten sind noch nicht erforscht.  Der Hauptwirkstoff wird gezielt bei Krankheiten oder Missbefindlichkeiten eingesetzt. Pflanzen besitzen eine Omnimolekularität. Das bedeutet, dass sie in der Lage sind eine Menge völlig verschiedener Stoffe zu produzieren.

Die Pflanzen haben eine eigene Zeichensprache, die sich uns erschließt. Eine sogenannte Signaturenlehre. Es stellen sich Fragen wie: Wo wächst die Pflanze? Wie wächst sie? Wie sehen ihre Blüten und Blätter aus? Wer wächst mit ihnen zusammen, sozusagen die Nachbarn. Alles Botschaften.

Die Pflanze als umgekehrter Mensch (nach Rudolf Steiner)

Eine Heilpflanze ist also ein Spiegel für ein Ungleichgewicht beim Menschen. Wie kann man erkennen, welches Ungleichgewicht sie darstellt?

Eine Pflanze sieht doch ganz anders aus als ein Mensch. Ich möchte ein Verständnis geben, welche Pflanzenteile welchen menschlichen Zuständen und Funktionen entsprechen. Dazu sind fundierte Erkenntnisse in der Botanik notwendig.

Beschließen wir die Erklärung mit der Frage nach den Analogien zur Seele. Welches sind die Funktionen und Eigenschaften der Seele?

Sie ist das verbindende Prinzip und die Energie. Die Blätter der Pflanze entsprechen der Seele, denn sie liegen in der Mitte und verbinden die Wurzeln und die Blüten mit den daraus später entstehenden Früchten. In den Blättern findet Photosynthese statt. Blätter sind also die Kraftwerke und finden Entsprechungen zwischen: Blüten/Früchten und dem Geist, den Blättern und der Seele, der Wurzel und dem Körper. Diese Analogien scheinen sehr abstrakt, aber der Mensch besitzt auch eine Dreigliederung.

Der Geist ist im Bauch, die Seele in der Brust und der Körper im Kopf. Steiner spricht im Zusammenhang auch von der Pflanze als „umgekehrten Menschen“. Wie kommt es, dass diese Zuordnung kontraintuitiv ist. Grund dafür sieht er im biologischen System. Die Biologie ist das treibende Prinzip im Menschen, aus dem die Impulse für seine Hauptwirksamkeiten, die Art- und Selbsterhaltung mit unterschiedlichen Facetten stammen.

Unter diesem Gesichtspunkt ist also die die Zuordnung Bauch/Geist völlig korrekt.

Und der Bezug zwischen der Seele und dem rhythmischen System, der Atmung und dem Blutkreislauf ist offensichtlich. Wir kommen auf die Welt mit dem ersten Atemzug und hauchen das Leben, die Seele mit dem letzten aus. Heilung bedeutet immer eine neue Ordnung zu schaffen. Sie beruht auf einem Wechsel der Bilder durch Resonanz.

Deine Karina